Villa Waldberta

Sarah Messerschmidt

Oktober – Dezember 2022

Sarah Messerschmidt ist Autorin und beschäftigt sich mit Anthropologie, Kunst und Kritischer Theorie. In ihrer aktuellen Forschung untersucht sie Sach- und Künstler*innenfilme als Mittel zur Darstellung von Erfahrungen, insbesondere solcher, die sich mit dem Kolonialerbe auseinandersetzen. Sie nutzt Bewegtbild als Methode zur Neuerfindung sowie Vermittlung von Erinnerungen, und bezieht sich in ihren Videos auf Repräsentation und politische Machtverhältnisse. Dabei betrachtet Messerschmidt Film und Video auch als aufständische Medien, die politische und soziale Solidarität herstellen können. Sie befasst sich außerdem damit, wie Film Fiktion mit Forschung, kultureller Analyse und Kritik verbinden kann, um komplexe Ideen über die Beziehungen zwischen visueller Kultur, Macht und kolonialer Gewalt zu entwerfen. Messerschmidt ist Absolventin der University of Glasgow und war anschließend Teilnehmerin des Maumaus Independent Study Programme in Lissabon. Sie schreibt regelmäßig Essays und Texte für internationale Ausstellungskataloge, Zeitschriften und Magazine, darunter Artforum, Art Monthly UK, Texte zur Kunst und Third Text.

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